Essenrode wird Fünfter bei der Landesmeisterschaft Männer 35
Am Sonntag reiste die Männer35-Mannschaft vom TuS Essenrode zur Landesmeisterschaft nach Goslar. Dort kämpften die Topteams der vier niedersächsischen Bezirke um den Titel und die Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft in drei Wochen in Lübberstedt. Der TuS hatte als Ziel das Erreichen der Halbfinalspiele...

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ausgegeben, dieses am Ende aber knapp verpasst. In der Endabrechnung wurde Essenrode Fünfter.

 

Im Rahmen der Auslosung hatten die Essenroder enormes Lospech und neben dem amtierenden (und auch späteren) Landesmeister TSV Essel noch den starken MTV Diepenau in der Gruppe.
Trotzdem ging die Mannschaft hoch motiviert in die Spiele.

 

Erster Gegner war dann gleich der Topfavorit aus Essel, der sich zuvor mit Diepenau die Punkte geteilt hatte. Der TuS erwischte einen guten Start und holte sich den ersten Durchgang verdient mit 11:9. Doch dann kam auch der Gegner besser ins Spiel und holte sich den zweiten Durchgang (8:11) zum erneuten Unentschieden.
Nun war klar, dass ein weiteres Unentschieden sowohl den Gruppensieg, aber auch das Ausscheiden bedeuten könnte.
Gegen Diepenau konnte Essenrode nicht an die Form der ersten Begegnung anknüpfen, sowohl abwehrtechnisch, aber auch in Zuspiel und Angriff. Diepenau spielte seine Routine aus, holte sich beide Sätze und damit den Gruppensieg.
Damit konnte der TuS nur noch um Platz fünf spielen, Gegner war nun der MTV Burgdorf. Nach klar gewonnenem ersten Satz (11:7 für Essenrode) kämpfte sich Burgdorf noch einmal heran und schaffte den Satzausgleich (10:12). Hier zeigte sich der TuS, der zwischenzeitlich noch einmal taktisch umgestellt hatte, aber wieder souverän. Mit 11:5 war es am Ende eine klare Angelegenheit.

Patrick Linke: „Wir haben unser Ziel zwar knapp verfehlt, aber mit diesen beiden Gegnern in der Gruppe war es auch extrem schwer. Im Normalfall wären beide Gegner im Finale erneut aufeinandergetroffen, hätte sich Diepenaus Hauptangreifer nicht im Halbfinale verletzt. Mit etwas Glück könnte der fünfte Platz auch noch für die Norddeutsche reichen.“

Es spielten: Stefan Olders, Michael Reitmajer, Nils Lange, Carsten Hattenbauer, Jörg Stünkel, Sönke Rudnick und Patrick Linke

Allgemein
21.01.2019